Der arabische Frühling: Tunesien und Ägypten vor und nach der Revolution.

Tunesien und Ägypten vor und nach der Revolution.

Sind die Unterdrückung, Überwältigung und Ungerechtigkeit wirklich verschwunden? Genießt man mittlerweile tatsächlich die Freiheit und die Würde?

Und wie sieht der demokratische Weg inzwischen aus?

“ تونس و مصر“ قبل و بعد الثورة …. هل فعلا انقشعت غيوم القهر والقمع والإستبداد والظلم ؟

هل فعلا اشرقت شمس الحرية والكرامة ؟ ….. وما هو اتجاه المسار الديمقراطي حاليا؟

Tunisia and Egypt before and after the revolution,

Do the Oppression, repression, and tyranny and injustice really went ? Do the sun of freedom and dignity really start to shine ?

And what is the tendency of the democratic path now?

Die Veranstaltung beginnt am 9.12.2016 um 18.00 Uhr in den Räumen der Falken, Bohlweg 55.

Bild:
CC BY 2.0
File:Day of Anger marchers with out signs.jpg
Erstellt: 25. Januar 2011
http://www.flickr.com/photos/70225554@N00
Muhammad Ghafari

Referenten: Dina Abdel Kader, Personalberaterin im Bereich „Integration der Flüchtlinge“.

Morci Abdelkafi, Personalberater im Bereich „Integration der Flüchtlinge“.

Geschichte der Arbeiterjugendbewegung

Seit 1904 gibt es die Falken bzw. ihre Vorläuferorganisationen. In über 110 Jahren sozialistischer Arbeiter*innenjugendbewegung in Deutschland hat sich einiges verändert: Der Kaiser ist weg, der deutsche Faschismus hat die deutsche Arbeiter*innenbewegung zerschlagen, der real existierende Sozialismus ist an inneren Widersprüchen und der kapitalistischen Konkurenz zu Grunde gegangen – das Ende der Geschichte wurde gar von bürgerlichen Historiker*innen herbeifantasiert. Auch der Verband hat sich gewandelt: aus getrennten Organisationen für Kinder und Jugendliche wurde nach 1945 eine, man trinkt Alkohol und raucht Zigaretten, und auf Seminaren liest man (siehe Harry Potter) schlechte Bücher. Gleichzeitig beruft sich die Falkenpädagogik auf die Theoretiker*innen des frühen 20. Jahrhunderts, und auch die Kämpfe, die der Verband führt, sind ähnliche.

Da unsere Bewegung im Kontext der Vorgänger*innen steht müssen wir uns mit der Geschichte unserer Bewegung beschäftigen, denn diese ist keine tote Geschichte. Vielmehr müssen wir uns auf die Suche nach Brüchen und Kontinuitäten begeben. Dazu laden wir euch bei diesem Vortrag ein.

This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany license.
Flag of Germany.svg
Attribution: Bundesarchiv, Bild 183-26887-0004 / CC-BY-SA 3.0

Westsahara. Ein vergessener Konflikt

Der Westsahara-Konflikt ist in der deutschen Öffentlichkeit nahezu in Vergessenheit geraten. In der jüngeren Geschichte war die Westsahara eine spanische Kolonie und wurde anschließend von Marokko besetzt. Viele Sahraui, das Volk der Westsahara, leben noch heute in den Geflüchtetenlagern. Bis heute kämpfen die Sahraui für ihre Unabhängigkeit. In den Medien taucht der Konflikt allerdings, wenn überhaupt, nur selten auf.

Darum laden wir euch ein zu einem Filmabend mit anschließender Podiumsdiskussion.

„Die letzte Kolonie. Das vergessene Volk der Westsahara“

Auf dem Podium sitzen:
– Mohamed Badati Abba, Vertreter der Polisario in Sachsen
– Ulrich Delius, Leiter des Afrikareferats der GfbV, Göttingen
– Axel Goldau, Westsahara Informationsprojekt des ifak e.V.

Die Veranstaltung wird pünktlich am 18.11. um 17.00 Uhr beginnen.

Was ist Autismus?

Das Wort Autismus erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Um Egozentrik, Gefühlskälte, Realitätsferne oder Egoismus zu umschreiben, wird häufig der Begriff Autismus bemüht. Dabei zeichnet dieses ein völlig falsches Bild. Vor allem aber diskriminiert es autistische Menschen.

Laut Statistik ist jeder fünfte Mensch von Autismus betroffen. Sich als Autist zu outen, ist schwer. Seit der Begriff in der Presse zunehmend als Synonym für negative Verhaltensweisen von Politikern, Regierungen oder Bankensystemen gebraucht wird, ist ein solches Outing noch schwerer geworden. Um die Beziehung von Autisten zu ihren Mitmenschen zu erleichtern, bedarf es dringend der Aufklärung.

Autismus leitet sich aus dem griechischen Pronomen „autos“ (selbst) ab und ist eine Wortschöpfung, die das Erscheinungsbild sogenannter autistischer Störungen beschreibt. Die Weltgesundheitsorganisation bezeichnet Autismus als tiefgreifende Entwicklungsstörung. Das Wort ist als Stilmittel nicht zu rechtfertigen.

Autismus lässt sich daher auch nicht mit wenigen Worten beschreiben. Autisten sind genauso individuell wie alle anderen Menschen. Das autistische Spektrum umfasst viele Facetten vom Kanner-Syndrom bis hin zum Asperger-Syndrom. Darüber wollen wir in dieser Veranstaltung offen und vorurteilsfrei reden, um diesen Menschen eine Chance zu geben, zufrieden in unserer Gesellschaft leben zu können. Um dieses möglich zu machen bedarf es jedoch an theoretischem Wissen um die verschiedenen typischen Verhaltensweisen zu verstehen und adäquat reagieren zu können.

Referentin: Antje Elmenthaler, Sozialpädagogin
Eine Veranstaltung der Falken und der Peer Leader international Braunschweig.

Die Veranstaltung findet am 17.11. um 18.30 im Sub, Bohlweg 55 statt.