Geschichte der Arbeiterjugendbewegung

In über 110 Jahren sozialistischer Arbeiter*innenjugendbewegung in Deutschland hat sich einiges verändert: Der Kaiser ist weg, der deutsche Faschismus hat die deutsche Arbeiter*innenbewegung zerschlagen, der real existierende Sozialismus ist an inneren Widersprüchen und der kapitalistischen Konkurenz zu Grunde gegangen – das Ende der Geschichte wurde gar von bürgerlichen Historiker*innen herbeifantasiert. Auch die sozialistischen Verbände und Organisationen haben sich gewandelt: aus getrennten Organisationen für Kinder und Jugendliche wurde nach 1945 eine, man trinkt Alkohol und raucht Zigaretten, und auf Seminaren liest man schlechte Bücher. Gleichzeitig berufen sich die Pädagogen auf die Theoretiker*innen des frühen 20. Jahrhunderts, und auch die Kämpfe, die die Verbände führen, sind ähnliche.
Da die Bewegung im Kontext der Vorgänger*innen steht müssen wir uns mit ihrer Geschichte beschäftigen, denn diese ist keine tote Geschichte. Vielmehr müssen wir uns auf die Suche nach Brüchen und Kontinuitäten begeben. Dazu laden wir euch zu diesem Vortrag am 17.12. 2018 um 19.00 Uhr  im Sub, Bohlweg 55 ein.
 
CC BY-SA 3.0 de
File:Bundesarchiv Bild 183-26887-0004, Erfurt, Festzug der Arbeiterjugendbewegung.jpg
Created: 10 October 1954

Zum Verständnis von Rassismus im deutschen Kontext

Wir wollen uns gemeinsam mit euch mit dem Thema Rassismus in unserer Gesellschaft beschäftigen.

Dabei beschränken wir uns nicht auf die Auseinandersetzung mit dem Umgang von rassistischen Übergriffen, sondern schauen vor allem auf eine historische Einordnung sowie die Verwobenheit von Rassismus in unsere gesellschaftlichen Strukturen.

Wir freuen uns über alle Teilnehmer*innen, die Lust haben sich aktiv zu beteiligen und mit uns zu diskutieren.

Wir veranstalten diesen interaktiven Vortrag gemeinsam mit Referent*innen von „Amo – rassismuskritische Initiative Braunschweig“.

Los geht es am 6.12.  in den Räumen der Falken. Bohlweg 55 um 17.00 Uhr.

Gedenken an die Pogromnacht

Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist!

Zum Gedenken der Pogromnacht vom 9. November 1938 haben junge Genoss*innen von Peer-Leader International und der sozialistischen Jugend – Die Falken Braunschweig am letzten Freitag mehr als 40 Stolpersteine in der Braunschweiger Innenstadt gereinigt und an jedem einzelnen Stein auch eine Rose abgelegt. 15 junge Menschen im Alter von 16 – 25 Jahren waren am späten Nachmittag unterwegs, kamen auch ins Gespräch mit Passant*innen und bekamen ausschließlich positive Rückmeldungen.

„Wir begreifen Erinnerungsarbeit als Verantwortung unserer Generation“, sagt eine der Aktivistinnen.

Kontinuierlich arbeiten die Gruppen zu diesem Thema, haben in 2017/18 die Familiengeschichte einer jüdischen Familie recherchiert, Gedenkstättenfahrten nach Bergen-Belsen und in das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz organisiert. Vor Ort in Braunschweig besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Schillstr.. Gemeinsam wird im Moment die nächste Projektidee vorbereitet.

Besonders bedanken möchten wir uns bei den Braunschweiger Blumenläden Blumen Mock, rosenbote.de und florentine für die Spende von 40 Rosen.

Siebdruckseminar im B58

Siebdruckseminar im B58

Vom 30.11 – 02.12.2018 gibt es im B-58 wieder einmal ein spitzenmäßiges Siebdruckseminar. Hier habt ihr die Möglichkeit eure eigenen Shirts, Taschen, Aufnäher (oder was auch immer ihr wollt) selbst zu bedrucken. Alles was ihr mitbringen müsst ist ein Motiv (als einfarbige Schwarz – Weiss Vorlage auf einem USB Stick), Textilien zum Bedrucken, Spass und Freude.

BITTE KOMMT PÜNKTLICH!!

Beginn täglich 15.30 Uhr Ende etwa 22.00 Uhr

Euch kostet der Spass eine Unterschriften ansonsten ist es free.

WinterdinX 2018

Jedes Jahr fahren die älteren Falken (ab 16 Jahren) über Silvester gemeinsam zum WinterdinX!

Wann? 27.12.2018 bis zum 01.01.2019
Wo? Barsinghausen
Kosten wird es 70€/ Falken 60€.

Dort beschäftigen wir uns in verschiedenen Workshops mit diversen politischen und sozialen Themen, zum Beispiel zu Gender, Kapitalismuskritik und Pädagogik. Außerdem gibt’s natürlich jede Menge praktische Workshops, Lesungen, Vorträge, Zeit für Experimente- und einiges zu feiern.

Das Beste daran: alles findet genau so statt, wie ihr es wollt, denn das Winterdinx lebt von eurer Teilhabe und Selbstorganisation. Jede*r kann eigene Inhalte anbieten, Veranstaltungen oder Partys organisieren!

Außerdem legen wir Wert darauf, dass jede*r sich in unserem Kreis wohlfühlt. Deswegen wollen wir einen diskriminierungsfreien Raum schaffen, so dass sich alle frei ausleben können.