Tampons oder Tassen? – Nachhaltige Menstruationshygiene

02.05.2019 um 18.00 Uhr im SUB, Goslarsche Straße 20A 38118 BS

Viele Menschen verwenden während ihrer Periode Tampons oder Binden, obwohl diese teilweise unpraktisch und unbequem sind, oder sogar zu gesundheitlichen Problemen wie Scheidentrockenheit und Infektionen führen können. Dabei gibt es Alternativen, die die Umwelt schonen und günstiger und gesünder sind.
Der Vortrag bietet einen Überblick über die verfügbaren Produkte und ihre Vor- und Nachteile.
Die Veranstaltung ist offen für Interessierte aller Geschlechter.

Ein Berufsstand in der Krise – Einblick in den Pflegesektor

24.04.2019 ab 18.00 Uhr im SUB, Goslarsche Straße 20A 38118 BS

Seit Jahren ist die Pflege chronisch unterbesetzt. Ein ganzer Berufsstand steckt in der Krise. Wenige erlernen noch diesen Beruf und diejenigen, die arbeiten sind oft ausgebrannt. Burnout ist keine Seltenheit mehr im Pflegeberuf.
Dies führt leider oft dazu, dass die Krankheitsausfälle stetig steigen.
Der Schichtdienst und das häufige Einspringen oder Überziehen der Arbeit gehen an die Substanz.
Individuelle und fachgerechte Pflege ist leider nicht immer möglich.
Viele Gesundheits- und Krankenpfleger*innen arbeiten oft wie am Fließband und wenn jemand nicht mehr kann, wird man wie ein Verschleißteil ausgewechselt.

Das stellen sich viele die Fragen, wie kann man die Pflege stärken und wie organisiert man sich besser?
Warum spielt Gewerkschaft eine wichtige Rolle und was für Veränderungen hat das Gesundheitsministerium vor?

Wir möchten mit euch einen Einblick in einen Berufsalltag und die Sicht einer Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie aktives Gewerkschaftsmitglied zur momentanen Situation geben.
Anschließend würden wir uns über eine aktive Diskussionsrunde freuen.

Stammtischkämpfer*innenseminar

20.04.2019 von 11 Uhr bis 18 Uhr im SUB, Goslarsche Straße 20A, 38118 BS

Die Arbeitsgruppe gegen Rechts, die unter dem Dach des Jugendring e.V. agiert und vom Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ gefördert wird, sowie die Falken Braunschweig laden zum StammtischkämpferInnen-Seminar am 20.04.2019 ab 11:00 in das Falkenzentrum ein.

„Das 6-stündiges Seminar besteht aus vier Modulen. Die Übungen und Module dienen dazu den TeilnehmerInnen Argumente mit auf den Weg zu geben, aber auch unterschiedlichste Hemmschwellen abzubauen und sie zu ermutigen in Zukunft öfter [bei rassistischen Parolen und Situationen ähnlicher Art] einzuschreiten. […] [Dazu] sammeln wir Handlungsmöglichkeiten, wie wir Betroffene unterstützen und wie wir andere Menschen motivieren können mit uns aufzustehen und einzuschreiten.“
(https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/kampagne/stammtischkaempferinnen/)

Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung unter jurb@jurb.de oder direkt über facebook notwendig.

Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos!

Wir setzen uns gegen jegliche Art von Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit, sowie für mehr Toleranz und Solidarität ein. Wir behalten uns deshalb vor, Personen und Gruppierungen von der Teilnahme auszuschließen, die nicht mit diesen Grundsätzen übereinstimmen.

Eine Beduinin, eine Äthiopierin und eine Russin


02.04.2019 um 18.30 Uhr im SUB, Goslarsche Straße 20A 38118 BS

„Dass du wegen deiner Religion oder Herkunft beurteilst wirst – so etwas gibt es nicht in Europa!“ – Das war eine Vorstellung dreier israelischer Studentinnen aus Braunschweigs Partnerstadt Kiryat Tivon. Sie begaben sich auf die Suche und auf eine Reise.

Die Suche nach ihren verschiedenen Identitäten in Israel und nach der Antwort auf ihre Vorstellung von Europa. Dafür reisten sie auf den Spuren ihrer Familiengeschichten und auch nach Deutschland. Dort trafen sie junge Deutsche, Geflüchtete und Migranten. Ausschnitte aus Interviews, die die drei Studentinnen mit syrischen Geflüchteten führten, waren bei einem der bekanntesten israelischen Fernsehsender zu sehen. Der Kurzfilm „A Ethiopian, a Bedouin and a Russian“ ist das Ergebnis der Recherchen dreier israelischer Studentinnen vom Oranim-College in Kiryat Tivon.

Die Eltern der drei jungen Israelinnen kommen aus Äthopien, Russland – und Israel. Judy Dalal Zubedat kommt aus einer arabischen Kleinstadt direkt neben Kiryat Tivon. Ihre Familie sind beduinische Araber, die 1948 im Norden des neu gegründeten Staates Israels blieben und israelische Staatsbürger wurden. Sie spricht Arabisch und Hebräisch als Muttersprache. Am Oranim-College in Kiryat Tivon studiert sie Kommunikation und soziale Medien. Zuvor leistete sie als Beamtin der israelischen Polizei ihren Dienst. Und sie ist die erste weibliche, beduinische Fußballtrainerin in der Gegend. An ihren Fußballtrainings nehmen jüdische und arabische Kinder teil.

Für das Peres Center for Peace trainierte sie palästinensische und israelische Jugendliche gemeinsam. Im Sommer 2018 hat Judy Dalal Zubedat Fußball-Workshops für Erzieher in Ruanda und Kenia gegeben. Ziel des Projektes der israelischen NGO Mifalot ist es, den Erziehern Methoden an die Hand zu geben, um Kindern in schwierigen Situationen mit Sport Werte vermitteln zu können.

Vom 29.3. bis 5.4. wird Judy Dalal Zubedat Braunschweig besuchen – mit im Gepäck der israelischen Studentin: ihr Kurzfilm „A Ethiopian, a Bedouin and a Russian“ und ihre Erfahrungen aus Braunschweigs Partnerstadt Kiryat Tivon.

Einführung in den kritischen Umgang mit moderner Technik

20.03.2019 um 19 Uhr im SUB, Bohlweg 55 38100 BS

Die Veranstaltung „Einführung in den kritischen Umgang mit moderner Technik“ zeigt euch eine grobe Übersicht, auf was alles geachtet werden muss, wenn man sich als Aktivist*in heutzutage im Cyberspace bewegt. Es gibt viele Fallen, auf die wir achten müssen, vor allem im Bereich Kommunikation, Computer, Social Media etc.
Kommt vorbei!