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Kritik der Konsumkritik

Tritt heutzutage der seltene Fall ein, dass tatsächlich einmal öffentlich über Kapitalismus gesprochen wird, dann ist der Begriff des „Konsums“ meistens nicht weit. Tatsächlich ist für viele Menschen die heutige Gesellschaft kein Kapitalismus, sondern eine „Konsumgesellschaft“. Aber stimmt das überhaupt?

Wir wollen uns in unserer Veranstaltung ein wenig genauer mit der Frage beschäftigen, welche Rolle der Konsum eigentlich in unserer Gesellschaft spielt. Dabei werden wir über bestimmte Formen des Reichtums ebenso sprechen wie über die Tatsache, dass die Welt immer mehr zusammen wächst und trotzdem alle immer einsamer werden. Denn darin liegt unserer Meinung nach der Schlüssel, warum so viel über Konsum(ismus) und so wenig über Kapital(ismus) geredet wird. Schließlich wollen wir daran anknüpfend fragen, wohin uns all jene Praktiken bringen können, die am Konsum ansetzen, um diese Gesellschaft zu verändern. Hilft uns ein „bewusster Konsum“ weiter? Müssen wir vielleicht sogar lernen, zu verzichten? Ist der Einkaufszettel tatsächlich ein Wahlschein? Wir wollen euch vorstellen, was wir zu diesen Fragen denken und mit euch diskutieren, was ihr dazu denkt.

Die Veranstaltung beginnt am 08.11.2018 um 19.00 Uhr im Sub, Bohlweg 55.

»Möglichst freiwillig«

»Möglichst freiwillig«

Veranstaltung mit der Journalistin Allegra Schneider

Mit ihrem Team recherchiert Allegra seit mehreren Jahren zur Ausgrenzung von Roma Familien in ganz Europa. Mit ihrer Expertise wird sie uns als Diskussionspartnerin zur Verfügung stehen. Um in die Thematik einzuführen bringt sie ihren neusten Dokumentarfilm „Möglichst freiwillig“ mit, in welchem sie die Ausgrenzung von Roma einer Familie, die die Bundesrepublik freiwillig verlassen musste, porträtiert. Es geht um Erfahrungen des „Gehen müssens“, der erzwungenen Migration aber auch um den Widerstand einer Lehrerein und ihrer Klasse, die das nicht hinnehmen wollen.

Donnerstag 29.11. 18:30 Uhr Falkenzentrum Sub

Antikapitalismus von Rechts – alter Wein in neuen Schläuchen

Heutzutage werden antikapitalistische Ansichten eher dem linken Bereich zugeordnet. Antikapitalistische Bestrebungen von rechts sind allerdings einer der zentralen Bestanteile rechtsextremer Ideologien, stark verknüpft mit der jüdischen Weltverschwörung. Wie dieses Konzept in modernisierter Form heutzutage in der rechten Szene genutzt wird, soll Thema des Abends sein.

Die Veranstaltung beginnt am 24.10. um 18.30 Uhr im Sub.

 

Damenschaften

Die Vorstellungen, die heute mit studentischen Korpoarationen verbunden werden, sind vielfältig. Die ausschweifenden Alkoholexzesse, die mehr als verwunderlichen (Einführungs-) Rituale und das zur Schau stellen überholter Traditionen sind die harmlosesten Merkmale. Daneben stehen sie für eine erzkonservative, oftmals rassistische und antisemitische Ausrichtung. Das Pendant der männlichen Burschenschaften – die Damenschaften – ist hingegen weitestgehend unbekannt. Mit ihnen wollen wir uns in dem Vortrag beschäftigen und klären, inwiefern sie nur Kopien der Burschenschaften sind oder ob sie gar ein emanzipatorisches Potential für sich reklamieren können.

Der Vortrag beginnt am 01.11.2018 um 19.00 Uhr im Sub.

WinterdinX 2018

Jedes Jahr fahren die älteren Falken (ab 16 Jahren) über Silvester gemeinsam zum WinterdinX!

Wann? 27.12.2018 bis zum 01.01.2019
Wo? Barsinghausen
Kosten wird es 70€/ Falken 60€.

Dort beschäftigen wir uns in verschiedenen Workshops mit diversen politischen und sozialen Themen, zum Beispiel zu Gender, Kapitalismuskritik und Pädagogik. Außerdem gibt’s natürlich jede Menge praktische Workshops, Lesungen, Vorträge, Zeit für Experimente- und einiges zu feiern.

Das Beste daran: alles findet genau so statt, wie ihr es wollt, denn das Winterdinx lebt von eurer Teilhabe und Selbstorganisation. Jede*r kann eigene Inhalte anbieten, Veranstaltungen oder Partys organisieren!

Außerdem legen wir Wert darauf, dass jede*r sich in unserem Kreis wohlfühlt. Deswegen wollen wir einen diskriminierungsfreien Raum schaffen, so dass sich alle frei ausleben können.