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“How much is the fish” – Einführung in die Kapitalismuskritik

“How much is the fish” – Einführung in die Kapitalismuskritik

Am 11.07. – 19 Uhr
Ort: SUB 2.0 (Bohlweg 55, BS)
Veranstalter_innen: SJ – Die Falken KV Braunschweig

Viele Linke sind sich darin einig, dass der Kapitalismus weg muss.

In diesem Vortrag soll es darum gehen, was der Kapitalismus nun eigentlich ist. Wer Gesellschaft betrachtet merkt, dass nicht alles rund läuft: Armut, Krieg oder Ausbeutung sind an der Tagesordnung.
Die Frage ist also zu klären, wie hängen diese Phänomene mit einer auf Privateigentum und Konkurrenzprinzip basierenden Gesellschaftsordnung zusammen.

Dies zu klären ist wichtig, um nicht falsche oder verkürzte Antworten zu kommen.

Einführung in die Kritik des Nationalismus

Einführung in die Kritik des Nationalismus

Ein Vortrag der Gruppen gegen Kapital und Nation
Am 23.06. – 19 Uhr
Ort: Nexus (Frankfurter Straße 253, BS)
Veranstalter_innen: Ultras Braunschweig & SJ – Die Falken KV Braunschweig

„Natürlich bin ich für Deutschland. Na, komm, gib’s zu: du doch auch ein bisschen.“ Kennt vielleicht der eine oder die andere – und vielleicht hat sich ja auch schon mal jemand dabei etwas ertappt gefühlt. Für was ist man da eigentlich genau, wenn man – nicht nur beim Fußball – für Deutschland ist? Und warum ist das ein Fehler?

Was ist mit dem Unterschied zwischen einem „guten“, erwünschten und erlaubten Patriotismus und schlechtem, „übersteigertem“ Nationalismus? Ist Nationalismus immer „rechts“? Und wenn nicht, macht ihn das besser?

Diese und ähnliche Fragen sollen bei der Veranstaltung erörtert und diskutiert werden.

Fußball und Antisemitismus

Vortrag mit Alex Feuerherdt
Am 19.06.14 – 19 Uhr
Ort: Nexus (Frankfurter Straße 253, BS)
Veranstalter_innen: Ultras Braunschweig & SJ – Die Falken KV Braunschweig

Antisemitismus ist ein Problem, das in Deutschland gerne als mit dem Nationalsozialismus untergegangene Ideologie betrachtet wird. Dass dies jedoch ein Irrtum ist, der gerne akzeptiert wird, um eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik überflüssig zu machen, zeigt sich in verschiedenen Formen fast jeden Tag.

Es gibt dabei ganz besondere Orte, an denen Antisemitismus unverhohlener ausgelebt werden kann als in fast jedem anderen Bereich des Alltags. Diese Orte sind die Fußballstadien des Landes. Wenn sich beispielsweise beim Niedersachsenderby zwischen Eintracht Braunschweig und Hannover 96 über Jahre rivalisierende Fangruppierungen gegenseitig als „Juden“ beschimpfen und im Osten der Republik die Anhängerschaft von Lokomotive Leipzig das Stadion ihres großen Kontrahenten Chemie Leipzig mit antisemitischen Parolen bemalt, wird offensichtlich, dass offener Antisemitismus in Deutschland keineswegs unmöglich geworden ist. Die Aggressionen richten sich auch direkt gegen Vereine und Spieler, die mit dem Judentum assoziiert werden. Der israelische Fußballer Itay Schechter etwa musste sich, als er beim 1. FC Kaiserslauterns unter Vertrag stand, von einem eigenen Fan antisemitisch beleidigen lassen, und auch der deutsch-jüdische Sportverein TuS Makkabi Berlin wird immer wieder zur Zielscheibe, sei es wie 2006 in einer Partie gegen die VSG Altglienicke, sei es wie 2012 bei einem Spiel gegen den BSV Hürtürkel.

Warum bricht gerade in den Stadien das aus den Menschen heraus, was sie anscheinend täglich in sich hineinfressen? Woher kommt es, dass die Kritik der Kommerzialisierung des Fußballsports immer wieder mit antisemitischen Stereotypen arbeitet? Und welche Hintergründe haben die ständigen Anfeindungen gegenüber der israelischen Nationalmannschaft?

Der Vortrag soll sich u.a. mit diesen Fragen beschäftigen und dabei nicht nur an der Oberfläche akuter Vorfälle kratzen, sondern auch die Funktion des Antisemitismus und die theoretischen Hintergründe analysieren, gesellschaftlich betrachtet wie auch im Fußball.

Referenten ist der freie Publizist und Fußballfan Alex Feuerherdt.

1. Mai Braunschweig

Unser Protest ist grenzenlos. Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft.

“Wir, das Jugendbündnis, bestehen aus Aktiven aus verschiedenen Organisationen von Gewerkschaftsjugenden über Kinder- und Jugendverbände bis hin zu antifaschistischen Gruppen. Gemeinsam haben wir eine fundamentale Kritik an der kapitalistischen Gesellschaftsordnung und die Forderung nach einem besseren Leben für alle. Daher unser Motto: Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft!” (Aus der Broschüre)

Daher, hinaus zum 1. Mai! Das Mobivideo findet ihr hier! 

Das Programm findet ihr hier!

Winterdinx 2014!

Winterdinx: gemeinsam selbst bestimmt bilden

Seit vielen Jahren fahren die Falken zwischen Weihnachten und Neujahr in das Falkenheim Freundschaft in der Nähe von Wolfenbüttel. Und wie bereits in den letzten Jahren wollen wir auch dieses Jahren wollen wir auch dieses Mal vom 27. Dezember . bis zum 1. Januar dort eine gemeinsame Zeit verbringen.


Fünf Tage, in denen wir unsere politischen Aktivitäten für 2015 planen und uns mit spannenden Themen beschäftigen können. Abends ist von Partys über Filmvorstellungen und Poetry Slams vieles möglich. Am Ende gibts natürlich auch wieder eine Silvesterparty, bei der wir uns gebührend selbst feiern dürfen für ein weiteres Jahr in dem wir jede Menge coole Aktionen gestartet haben!

 

Mitzubringen: Bücher, Filme, Hörspiele, Dinge über die diskutiert werden kann –  und natürlich auch Bettwäsche etc.
Kosten für die gesamte Zeit: 50 € (+Soli-Spende)/ = 10 € am Tag.