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Rheinmetall entwaffnen

Weltweit sind Waffen der deutschen Firma Rheinmetall an Morden beteiligt. Über Tochtergesellschaften im Ausland schafft es Rheinmetall sogar die wenigen bestehenden Rüstungsexportregeln zu umgehen und seine Erzeugnisse auch in Kriegs- und Krisenregionen zu verkaufen. Im Jemen sterben Menschen durch Bomben, die Rheinmetall in Italien produziert hat. Die Türkei führt mit Leopard-2-Panzern im nordsyrischen Afrin einen völkerrechtswidrigen Krieg. In Zusammenarbeit mit diesem türkischen Regime strebt Rheinmetall den Bau einer Munitionsfabrik und die Produktion von Panzern in der Türkei an. Rheinmetall baut eine Fabrik für FUCHS-Radpanzer in Algerien. Diese Auflistung lässt sich lange fortsetzen.

Wir wollen nicht weiter zulassen, dass Menschen durch Rüstungsgüter von Rheinmetall sterben. Lasst uns gemeinsam überlegen, wie wir gegen Rheinmetall aktiv werden können. Wir laden euch daher ein mit uns gemeinsam zu diskutieren, Informationen auszutauschen und uns zu organisieren.

Die Veranstaltung findet am 23.8. um 18.30 Uhr in den Räumen der Sozialistischen Jugend – Die Falken, Bohlweg 55, statt.

Revolution in Deutschland 1918-23 – Vortrag mit Daniel Kulla

Revolution in Deutschland 1918-23
Vortrag mit Daniel Kulla

Die Novemberrevolution 1918 hat es gerade so ins landläufige Geschichtsbild geschafft, zumindest unter Linken geht sie noch bis Januar 1919 weiter. Der Höhepunkt der revolutionären Bewegung im März 1919 ist hingegen unter den diversen historischen Siegererzählungen fast verschwunden, was auch die Rückschau auf die weiteren Massenstreiks, Sozialisierungen und Erhebungen bis 1923 sowie die Folgegeschichte prägt. (Nazis redeten nicht gern genauer darüber, wen sie da zusammengeschossen hatten und für wen; die SPD redete gar nicht gern darüber, auf wen sie die ersten Nazis so alles hat schießen lassen; die KPD redete nicht ganz so gern darüber, auf wen geschossen wurde, wenn es nicht ihre Leute waren oder sich zumindest als solche reklamieren ließen.)

So ist das wichtigste revolutionäre Vorbild in der deutschen Geschichte genau deshalb fast vergessen, weil es in so hohem Maß selbstorganisiert war und damit nicht in die übliche nationale wie antinationale Vorstellung vom Deutschen passt, sich weder für Vereinnahmung noch als Schreckbild anbietet. Gleichermaßen in Vergessenheit geraten sind die Konsequenzen: Sowohl der Aufstieg des Nationalsozialismus als auch sein konkretes Erscheinungsbild – mehr als bei jedem anderen Faschismus eine Verkleidung als Arbeitskräfterevolution – erscheinen ohne diese Vorgeschichte kaum begreiflich. Kulla schlägt vor, die kommenden fünf Jahre der revolutionären 100. Jahrestage ab November 2018 dazu zu nutzen, diese Geschichte so sichtbar wie möglich zu machen.

Los geht es am 10.09. um 19.00 Uhr im Sub, Bohlweg 55.

Mädchenspektakel 2018

Jedes Jahr organisieren die Falken für euch das berühmt-berüchtigte Mädchenspektakel!
Ein Wochenende haben wir Zeit, gemeinsam mit vielen anderen Mädchen und jungen Frauen alles auszuprobieren, worauf wir immer mal Lust hatten, aber uns bisher noch nicht so richtig getraut haben. Wir lernen, uns selbst zu verteidigen und laut und bestimmt “Nein!” zu sagen, wenn uns etwas nicht passt. Wir tackeln, dribbeln und foulen auch mal. Wir backen, wir basteln, wir bauen und tanzen. Und wir lernen gemeinsam, was andere Frauen Tolles geleistet haben, um ihre und unsere Rechte zu erkämpfen!
Fast alles ist möglich an diesem Wochenende und jede kann einen Teil dazu beitragen! Zu diesen Themen könnt ihr Workshops besuchen: Kreatives Schreiben, Selbstbehauptung, HipHop/Streetdance, Graffiti und Streetart, Bauen und Basteln, Ballsportarten ausprobieren, Theater, Geschichten berühmter Frauen und viele mehr!
Ihr kennt das Mädchenspektakel noch nicht? Dann wird es aber höchste Zeit!

 

Zeitraum: 21.-23.9.2018

Alter: 6-16 Jahre

Ort: Barsinghausen bei Hannover

Kosten: 40€/35€ für Falkenmitglieder

Die politische Situation in der Westsahara

Vor 42 Jahren wurden hunderttausende Menschen aus der Westsahara durch mauretanische und marokkanische Besatzer zur Flucht in die algerische Saharawüste gezwungen. Dort leben sie bis heute in Flüchtlingssiedlungen, die vom Rest der Welt abgeschnitten sind und immer noch einem Provisorium gleichen.
Wir werden uns in dem Vortrag mit der politischen Situation der Westsahara und den Lebensbedingungen der Menschen in den algerischen Flüchtlingscamps beschäftigen.

Der Vortrag beginnt am 28.6. um 19.00 Uhr im Sub, Bohlweg 55.

Siebdruckseminar im B58

Siebdruckseminar im B58

Vom 11.5.– 13.05.2018 gibt es im B-58 wieder einmal ein spitzenmäßiges Siebdruckseminar. Hier habt ihr die Möglichkeit eure eigenen Shirts, Taschen, Aufnäher (oder was auch immer ihr wollt) selbst zu bedrucken. Alles was ihr mitbringen müsst ist ein Motiv (als einfarbige Schwarz – Weiss Vorlage auf einem USB Stick), Textilien zum Bedrucken, Spass und Freude.

BITTE KOMMT PÜNKTLICH!!

Beginn täglich 15.30 Uhr Ende etwa 22.00 Uhr

Euch kostet der Spass eine Unterschriften ansonsten ist es free.

Um eure schicken Motive mitnehmen zu können müsst ihr euch leider wegen der Trocknungsphase nach dem Druck einen Tag Wartezeit gönnen.

Materialtipp:
Bei Textilien hält der Druck auf reiner Baumwolle am längsten und besten.