Warum der Kapitalismus die Natur zerstört – und was das für emanzipatorische Bewegungen bedeutet

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Datum/Zeit
Date(s) - 24/05/2019
18:30 - 20:30

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Moderne kapitalistische Gesellschaften sind in ihrer innersten Logik nicht mit dem dauerhaften Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen vereinbar. Die sich verschärfende Klimakrise und die aktuellen Protestbewegungen wie Fridays for Future und Extinction Rebellion zeigen an, dass dieser grundlegende Widerspruch sich heute bis zu einem Punkt zugespitzt hat, an dem die kapitalistische Logik, und mit ihr die gewohnte Lebensweise der reichen Gesellschaften des globalen Nordens, als Ganze in Frage steht. Der entscheidende politische Kampf der kommenden Jahre und Jahrzehnte wird der für ein Ende des auf fossilen Energiequellen beruhenden Wirtschaftens sein, der nur erfolgreich sein kann, wenn er sich auf eine sozial-ökologische Transformation über den Kapitalismus hinaus richtet. Der Vortrag erklärt, warum kapitalistische Gesellschaften notwendig und unvermeidbar ökologisch zerstörerisch sind, welche Lehren emanzipatorische Bewegungen aus dieser Erkenntnis ziehen sollten, und macht ein paar Vorschläge zu möglichen politischen Forderungen für eine globale ökologische und soziale
Gerechtigkeitsbewegung.

Referent: Dennis Eversberg ist Soziologe und arbeitet an der Uni Jena. Von 2001
bis 2005 war er Bezirksvorsitzender der Sozialistischen Jugend – Die
Falken im Bezirk Braunschweig.

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