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Theorie & Theke – Neue Termine in BS

Es gibt neue Termine für unsere Veranstaltungsreihe „Theorie & Theke“. Wir haben viele spannende Vorträge im Angebot, also gleich in den Kalender eintragen und vorbei kommen!

28.4 Südafrika heute – Lebensrealität im Township
12.5 Wie heulen (Graue) Wölfe? (der Vortrag findet im Altgebäude der TU statt (Raum SN 19.3)
19.5 Niedersachsen Rechtsaußen: Neue Rechte – Alte Hetze
25.5 Utopie-Vortrag
2.6 Verschwörungstheorien
10.6 Antisemitismus im Feminismus
15.7 Fußball & Männlichkeit

TTIP – Kritische Überlegungen gegen das Freihandelsabkommen

Informations- und Diskussionsveranstaltung am 14.04.16 um 19:00 Uhr im Sub, Bohlweg 55

Derzeit wird über den Abschluss des Weltweit größten Freihandelsabkommen verhandelt: TTIP das möglichst schnell zwischen der EU und den USA abgeschlossen werden soll, entpuppt sich als großer Aufreger, etwa eine viertel Millionen Menschen demonstrierten am 10.10.2015 gegen TTIP und Freihandelsabkommen. Wenn man den KritikerInnen der Freihandelsabkommen glauben schenken darf, unterminiert der Staat seine eigene Handlungsfähigkeit und gibt Kompetenzen ab für Wirtschaftswachstum was am Ende gar nicht so groß sein soll.

In diesem Vortrag wird versucht zu erläutern was die Geschichte hinter Freihandelsabkommen ist und was das Interesse der Herrschenden an TTIP ist. Aus einer Analyse des bürgerlichen Staates als kapitalischer Staat soll versucht werden zu erläutern warum der Staat seinen BürgerInnen TTIP und andere Freihandelsabkommen zumutet. Häufig hervorgebrachte Kritikpunkte an TTIP sollen dargestellt und diskutiert werden wie eine Kritik an TTIP aussehen könnte die sich nicht das Interesse Staates zu eigen macht, sondern den Schaden der Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Liebe und Kapitalismus

Kapitalismus scheint lieblos. Er ist kalt, konkurrenzorientiert, egozentrisch und unmenschlich. Und doch ist es mehr als eine zufällige Verknüpfung, dass die romantische Liebe im 16./17. Jh. gemeinsam mit dem Kapitalismus die Weltbühne betritt. Das Konstrukt „Liebe“ ist nicht nur eine nette Bereicherung, sondern grundlegend notwendig für eine kapitalistische Gesellschaft. Kapitalismus ohne romantische Liebe gibt es nicht.

Wenn mensch sein*ihr Augenmerk bspw. auf eine der reinsten Ideologiefabriken unserer Zeit (Žižek „Hollywood“ lenkt, wird eines schnell offensichtlich:
Liebe vereint, rettet, beglückt. Liebe verspricht die reale Trennung von Menschen zu überbrücken, gescheiterte Existenzen neu zu beleben und leuchtet auf als letztes Glück, wenn alles andere scheitert.

Doch weshalb ist Liebe im Kapitalismus so entscheidend? Welche Qualität besitzt sie? Und schlussendlich: Warum tut Liebe so weh? Um diese und ähnliche Fragen soll es im Vortrag gehen.

Wann? 09.07.2015 19 Uhr
Wo? SUB