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Stammtischkämpfer*innenseminar

20.04.2019 von 11 Uhr bis 18 Uhr im SUB, Goslarsche Straße 20A, 38118 BS

Die Arbeitsgruppe gegen Rechts, die unter dem Dach des Jugendring e.V. agiert und vom Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ gefördert wird, sowie die Falken Braunschweig laden zum StammtischkämpferInnen-Seminar am 20.04.2019 ab 11:00 in das Falkenzentrum ein.

„Das 6-stündiges Seminar besteht aus vier Modulen. Die Übungen und Module dienen dazu den TeilnehmerInnen Argumente mit auf den Weg zu geben, aber auch unterschiedlichste Hemmschwellen abzubauen und sie zu ermutigen in Zukunft öfter [bei rassistischen Parolen und Situationen ähnlicher Art] einzuschreiten. […] [Dazu] sammeln wir Handlungsmöglichkeiten, wie wir Betroffene unterstützen und wie wir andere Menschen motivieren können mit uns aufzustehen und einzuschreiten.“
(https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/kampagne/stammtischkaempferinnen/)

Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung unter jurb@jurb.de oder direkt über facebook notwendig.

Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos!

Wir setzen uns gegen jegliche Art von Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit, sowie für mehr Toleranz und Solidarität ein. Wir behalten uns deshalb vor, Personen und Gruppierungen von der Teilnahme auszuschließen, die nicht mit diesen Grundsätzen übereinstimmen.

Zum Verständnis von Rassismus im deutschen Kontext

Wir wollen uns gemeinsam mit euch mit dem Thema Rassismus in unserer Gesellschaft beschäftigen.

Dabei beschränken wir uns nicht auf die Auseinandersetzung mit dem Umgang von rassistischen Übergriffen, sondern schauen vor allem auf eine historische Einordnung sowie die Verwobenheit von Rassismus in unsere gesellschaftlichen Strukturen.

Wir freuen uns über alle Teilnehmer*innen, die Lust haben sich aktiv zu beteiligen und mit uns zu diskutieren.

Wir veranstalten diesen interaktiven Vortrag gemeinsam mit Referent*innen von „Amo – rassismuskritische Initiative Braunschweig“.

Los geht es am 6.12.  in den Räumen der Falken. Bohlweg 55 um 17.00 Uhr.

»Möglichst freiwillig«

»Möglichst freiwillig«

Veranstaltung mit der Journalistin Allegra Schneider

Mit ihrem Team recherchiert Allegra seit mehreren Jahren zur Ausgrenzung von Roma Familien in ganz Europa. Mit ihrer Expertise wird sie uns als Diskussionspartnerin zur Verfügung stehen. Um in die Thematik einzuführen bringt sie ihren neusten Dokumentarfilm „Möglichst freiwillig“ mit, in welchem sie die Ausgrenzung von Roma einer Familie, die die Bundesrepublik freiwillig verlassen musste, porträtiert. Es geht um Erfahrungen des „Gehen müssens“, der erzwungenen Migration aber auch um den Widerstand einer Lehrerein und ihrer Klasse, die das nicht hinnehmen wollen.

Donnerstag 29.11. 18:30 Uhr Falkenzentrum Sub

Gedenkstättenfahrt nach Ausschwitz

Bis heute stellt der Nationalsozialismus mit seinen praktisch gewordenen Vernichtungsphantasien an Jüd*innen, Sinti und Roma, Homosexuellen, politischen Gegnern und als „asozial“ verfolgten Menschen einen nie da gewesenen Bruch mit jeglichen Vorstellungen der Moderne und ihren Errungenschaften dar.

Gleichzeitig fällt uns immer wieder auf, dass durch eine bloße Abgrenzung noch lange nichts über den Nationalsozialismus gewusst wird. Die Auseinandersetzung mit ihm, wie sie in Schule oder Politik praktiziert wird, bleibt moralisch und floskelhaft. Dem möchten wir etwas entgegensetzen. Wir wollen zusammen an einer Kritik des Nationalsozialismus arbeiten, die darauf abzielt, ihn unmöglich zu machen.

Uns beschäftigen deshalb u.a. folgende Fragen:

  • Was war der Nationalsozialismus und wodurch wurde er gesellschaftlich ermöglicht?
  • Aus welcher gesellschaftlichen Situation wurde der Nationalsozialismus in Deutschland etabliert?
  • Warum wurden Menschen in dieser Situation zu Faschisten? Wie sah der Alltag im Nationalsozialismus aus?
  • Wer waren die verschiedenen Opfergruppen des Faschismus? Welche Rolle spielte Antisemitismus im Nationalsozialismus?
  • Welche Formen der Kritik am National-sozialismus und des Widerstandes gab es?
  • Was bedeutet das für uns heute? Welcher Zusammenhang besteht zwischen unserer heutigen Gesellschaft und neuen Formen rechter Bewegungen?

Diese und andere Fragen wollen wir während 3 gemeinsamer Vorbereitungswochenenden klären. Mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Göttingen, Braunschweig und Wolfsburg besuchen wir dann in den Herbstferien die Gedenkstätte in Ausschwitz. Für die Teilnahme an der Fahrt ist es wichtig, an allen Vorbereitungstreffen teilzunehmen.

 

Zeitraum: 27.-29.4.18; 8.-10.6.18; 31.8.-2.9.18; 5.-11.10.2018

Alter: 14-27 Jahre

Ort: Seminarhäuser in Niedersachsen, Oświęcim/Polen

Kosten: wird noch bekannt gegeben/ circa 50-80€

Die Deutsche Beteiligung am Krieg in Kurdistan

Die Falken Braunschweig veranstalten als Teil des Bündnisses „Freund*innen der kurdischen Freiheitsbewegung“ den Vortrag mit Diskussion zu den deutschen Waffenexporten an die Türkei. Referent: Yilmaz Pêskevin von Civaka Azad

Die Türkei geht seit einigen Wochen mit Waffengewalt gegen die Kurden in Syrien vor. Der Konflikt ist jedoch nicht nur kritisch aus völkerrechtlicher Sicht zu beurteilen, sondern ist zugleich brisant, da die deutschen Interessen und die Befeuerung des Konfliktes durch die gleichzeitige Belieferung und Unterstützung durch militärisches Material vertreten werden. In diesem Vortrag soll daher sowohl der Konflikt in den kurdischen Gebieten als auch ganz konkret die deutsche Mitwirkung und natürlich damit auch Verantwortung angesprochen werden.

Los geht es am 23.05.2018  um 19.00 Uhr im Gewerkschaftshaus im Wilhelm 5.