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Methoden der Geschlechtersensiblen Pädagogik

Geschlechterreflektierende Pädagogik will das herrschende System des Patriarchats und die Heteronormativität aufbrechen. Sie bezieht sich klar auf feministische Gesellschaftskritik. Im Kapitalismus wirken viele Ungleichheitsachsen, Geschlecht ist nur eine Kategorie, allerdings eine zentrale. Geschlecht meint dabei ein gesellschaftliches Verhältnis, das schon vor der Geburt eines Menschen den Lebensweg manifestiert und täglicher Bestandteil der Lebensrealität eines jeden Menschen ist.

Mit gendersensibler Pädagogik wollen wir Kindern und Jugendlichen nicht nur Begriffe an die Hand geben, sondern ihnen ermöglichen, sich kritisch mit eigenen und fremden Geschlechterrollen und damit verbundenen Zumutungen auseinanderzusetzen und freiere Möglichkeiten des Zusammenlebens zu entwickeln. Gleichzeitig wollen wir ihnen die Bedeutung von eigenen und fremden individuellen Grenzen deutlich machen und sie für einen sensiblen Umgang begeistern.

Doch was bedeutet dieser Anspruch konkret? Welche Methoden haben wir für welche Altersgruppe zur Hand? Wie können und wollen wir mit Kindern über und an Geschlechterrollen, Körperbilder, sexualisierte Gewalt, Grenzen und Grenzverletzungen sprechen und arbeiten? Wann arbeiten wir koedukativ, wann lieber in geschlechterhomogenen Gruppen? Das alles wollen wir uns in diesem Wochenendseminar aneignen und uns darüber hinaus mit eigenen Erfahrungen, der eigenen Sozialisation und deren Auswirkung auf unsere pädagogischen Tätigkeiten auseinandersetzen.

Das Seminar vom 17.11. – 19.11. wird von von einer erfahrenen Gendertrainerin der Falken Sachsen geleitet und ist Teil unserer Helfer*Innenschulung, mit der ihr die Juleica beantragen könnt.
Das Seminar fndet in Göttingen statt und kostet 25€/20€ für Falken inkl. Unterkunft und Verpflegung.

Jugendleiterschulung

Wie funktionieren Gruppenprozesse? Was sind die Grundlagen emanzipatorischer pädagogischer Praxis? Warum sind Spiele (nicht nur) mit Kindern so wichtig? Wie initiiert und belgeitet man demokratische Selbstorganisationsprozesse? Wie gestalte man Gruppentreffen so, dass alle mitkommen und alle beteiligt sind?
Wie bekommt man mehr als 10 Leute rechtzeitig satt und achte dabei auf alle persönlichen Vorlieben und Einschränkungen?
Wie gehen wir präventiv gegen Mobbing und sexualisierte Gewalt vor?

Fragen über Fragen, die nicht nur in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sondern in jedem linken, selbstorganisierten Zusammenhang beantwortet werden wollen. Bei unseren Fortbildungen zur Juleica (Jugendleiter*Innencard) lernst du (fast) alles, was du für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und für einen gelingenden Gruppenprozess in der Politgruppe an Handwerkszeug brauchst.

Interesse? Dann melde dich zur Schulung zur Gruppenhelfer*In vom 29.09. – 03.10.2017 an und erwirb damit deine Juleica. Anmelden könnt ihr euch im Büro oder unter: http://kv.falken-bs.de/events/anmeldung/

Siebdruckseminar

Siebdruckseminar im B58

Vom 25.08. – 27.08.2017 gibt es im B-58 wieder mal ein spitzenmäßiges Siebdruckseminar. Hier habt ihr die Möglichkeit eure eigenen Shirts, Taschen, Aufnäher oder was auch immer ihr wollt selbst zu bedrucken. Alles was ihr mitbringen müsst ist euer Motiv (als einfarbige schwarz weiss Vorlage auf einem USB Stick), Textilien zum Bedrucken, Spass und Freude.

BITTE KOMMT PÜNKTLICH!!

Beginn täglich 15.30 Uhr Ende etwa 22.00 Uhr

Euch kostet der Spass eine Unterschriften ansonsten ist es free.

Um eure schicken Motive mitnehmen zu können müsst ihr euch leider wegen der Trocknungsphase nach dem Druck einen Tag Wartezeit gönnen.

Materialtipp:
Bei Textilien hält der Druck auf reiner Baumwolle am längsten und besten.

Vielfalt braucht deinen Standpunkt

Vielfalt braucht deinen Standpunkt

map the gap

Niedersachsen ist ein vielfältiges Land: Wenn man mit offenen Augen durch die Städte und Dörfer des Landes geht, findet man überall Beispiele für ein gelebtes Miteinander von Menschen verschiedener Herkunft, Kultur, Religion, sexueller Orientierung sowie mit und ohne körperliche/geistige Beeinträchtigungen – man findet aber auch überall Beispiele für bewusste oder unbewusste Ausgrenzung im Alltag oder Orte, an denen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) schreckliche Folgen hatte bzw. hat.

Mit dem Projekt map the gap wollen wir jungen Menschen die Gelegenheit bieten, sich spielerisch mit den Chancen einer vielfältigen Gesellschaft und den negativen Folgen von GMF in ihrer Lebenswelt auseinanderzusetzen. GMF bezieht sich auf Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit oder die Abwertung von Obdachlosen.

So ist bspw. auch zu konstatieren, dass rechte Gewalt dieses Jahr in Niedersachsen wieder stark zugenommen hat. map the gap hat zum Ziel, junge Menschen für die Gefahr von Abwertung und Ausgrenzung sowie für die Potenziale einer vielfältigen Gesellschaft zu sensibilisieren. Gleichzeitig werden sie dazu bewegt, öffentliche Diskriminierung nicht einfach hinzunehmen, sondern darauf zu achten und sich zu positionieren.

Im Rahmen des Projektes map the gap sollen junge Menschen ihre Lebenswelt mit dem Blick auf Vorurteile, Ausgrenzung, aber auch Vielfalt genauer unter die Lupe nehmen. Dazu werden Workshops organisiert, in denen junge Menschen in ihrer Heimat Orte, die sie mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit oder auch Vielfalt in Verbindung bringen, identifizieren. Im Anschluss sollen sie eine Route erstellen, an welcher später mithilfe einer öffentlichen GPS-App Menschen langgeführt werden. Einzelne Punkte werden dann mit Informationen und Quizfragen versehen, so dass Spielende sich thematisch mit der jeweiligen Station auseinandersetzen müssen, um sich die neuen Koordinaten für die nächste Station zu erspielen. So sollen anschließend möglichst viele Menschen auf das Thema aufmerksam gemacht werden.

map the gap ist ein gemeinsames Projekt des Landesjugendrings Niedersachsen und des Zentrum Demokratische Bildung. Das Projekt wird aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert.

Damit wir planen können solltet ihr euch kurz unter: info@zdb-wolfsburg.de oder Mobil unter 0152 0190321 anmelden! Natürlich wird es in der Zeit auch Snacks & Getränke geben.

Siebdruckseminar

Siebdruckseminar im B58

Vom 21.04. – 23.04.2017 gibt es im B-58 wieder mal ein spitzenmäßiges Siebdruckseminar. Hier habt ihr die Möglichkeit eure eigenen Shirts, Taschen, Aufnäher oder was auch immer ihr wollt selbst zu bedrucken. Alles was ihr mitbringen müsst ist euer Motiv (als einfarbige schwarz weiss Vorlage auf einem USB Stick), Textilien zum Bedrucken, Spass und Freude.

BITTE KOMMT PÜNKTLICH!!

Beginn täglich 15.30 Uhr Ende etwa 22.00 Uhr

Euch kostet der Spass eine Unterschriften ansonsten ist es free.

Um eure schicken Motive mitnehmen zu können müsst ihr euch leider wegen der Trocknungsphase nach dem Druck einen Tag Wartezeit gönnen.

Materialtipp:
Bei Textilien hält der Druck auf reiner Baumwolle am längsten und besten.