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Ausstellung Invisible Borders

Unsichtbare Grenzen – invisibible Borders – existieren in Deutschland für viele Menschen. Flüchtlinge im Asylverfahren oder aber mit dem Status der Duldung dürfen sich nur in ihnen zugewiesene Bereiche bewegen. Darüber hinaus werden sie künstlich von der Umwelt isoliert, indem sie oftmals außerhalb der Siedlungszonen und Stadtgebiete in Flüchtlingslagern untergebracht werden und durch Gutscheinsysteme und häufige Personalkontrollen zusätzlich stigmatisiert werden.

Um auf dieses Schicksal dieser Menschen und die menschenverachtende Praxis der Residenzpflicht hinzuweisen wurde eine Ausstellung konzipiert, die vom 5. Juni bis zum 21. Juni in der Jugendkirche in der Herzogin-Elisabeth-Straße 80a zu sehen ist. Die Ausstellung ist täglich von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Samstags ist Ruhetag. Für Schulklassen oder andere interessierte Gruppen bieten wir ca. einstündige Führungen durch die Ausstellung an. Diese können nach vorheriger Absprache während der regulären Öffnungszeit oder auch vormittags stattfinden. Bei Anfragen wendet euch/wenden Sie sich bitte an die untenstehenden Kontaktdaten. Jugendring Braunschweig Fon: 0531/1216911 mail to: info(at)jurb.de

Die Ausstellung wird komplementiert durch ein großes Begleitprogramm das durch die Kooperationspartner (Jurb, AK Antira der Ultras Braunschweig, DGB Jugend, Evang. Jugend,. die Falken…) der Ausstellung ausgearbeitet wurde.

Begleitveranstaltungen zur Ausstellung

Freitag, 8.Juni 2012, 19 Uhr Jugendkirche
Eröffnungsveranstaltung
mit Führung und Empfang
Montag, 11. Juni 2012, 19 Uhr Jugendkirche
Vortrag: Das Asylverfahren in Deutschland- Alltag in der Braunschweiger Aufnahmestelle“
mit Maik Bischoff (ARUG)
Donnerstag, 14. Juni 2012, 15-18 Uhr, vor der Jugendkirche
Straßenfest
mit Infoständen, Kuchenbuffet und Musik von Kane George.
Montag, 18. Juni 2012, 18.30 Uhr im „Ein Laden“
Bühne für Menschenrechte: „Asylmonologe“
Erzählungen aus dem Leben von Flüchtlingen.
anschließend Publikumsgespräch.
Mittwoch, 20.Juni 2012, 19 Uhr TU- Altgebäude (Raum SN 19)
Vortrag: „Über Sarrazin hinaus- Rassismus in der Leistungsgesellschaft“
mit S. Friedrich & S.Haupt
Donnerstag, 21.Juni 2012, 18.30 in der Jugendkirche
Dokumentarfilm „Residenzpflicht“
anschließend Gespräch ( in englischer Sprache)
mit der Regisseurin Denise Garcia Bergt.
Samstag, 23. Juni 2012, 12.30 Uhr, Hauptbahnhof Hannover
„Break Isolation“ landesweite Demonstration für Flüchtlingsrechte

 

8. Mai

Der 8. Mai ist der Tag an dem 1945 die Deutschen vor den Alliierten kapitulierten – und somit das End des 2. Weltkrieges und der 12 jährigen Existenz des nationalsozialistischen Deutschlands.

Damit wurde der systematischen Massenvernichtung von Menschen, die nicht in das nationalsozialistische Weltbild passten, ein Ende gesetzt.

Wir finden es aber wichtig nicht zu vergessen, dass das faschistische und menschenverachtende Gedankengut auch heute in der deutschen Gesellschaft vertreten ist. Trotz der hoch gelobten Kulturen – Vielfalt in Deutschland sind rassistische und antisemitische Stereotype in unseren Köpfen allgegenwärtig.

Trotzdem ist die Befreiung ein Anlass zur Freude, den wir nutzen wollen um gemeinsam bei Sekt und Naschereien den Tag zu feiern.

Lesung: „Schlaf bei mir“ von Dirk Schadt

Am Freitag den 27.04.2012 wird Dirk Schadt zusammen mit einer Mitleserin im Falkenzentrum SUB aus seinem Buch “ Schlaf bei mir “ lesen. Mit diesem emanzipativen Dialog über Sex wird uns über 60 Seiten gute Unterhaltung geliefert werden. Los geht es um 20 Uhr.

Und hier nochmal eine kurze Beschreibung des Autors:

Der Braunschweiger Autor Lord Schadt und eine Frau lesen „Schlaf bei mir“, einen anregenden Dialog, bei dem es ausschließlich um Sex geht. Wer Spaß an Dr. Sommer hat, wird auch an dieser Lesung seine Freude haben.

 

Security Workshop

Am Sonntag den 15.4.2012  (ab 11Uhr) findet ein Security Workshop speziell für Frauen im Sub statt. In dem Workshop sollen die Teilnehmerinnen darauf vorbereitet werden Veranstaltungen selbst durchzuführen und gut und überlegt auf Übergriffe, Grenzüberschreitungen, Rassismen und weitere menschenverachtenden Handlungen zu reagieren. Dieses Ziel soll durch Selbstbehauptungsübungen, Rollenspiele und Kleingruppenarbeit erreicht werden. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist und es nur noch wenige Restplätze gibt solltet ihr euch schnell im Sub anmelden. Ihr erreicht uns per mail: kv(@)falken-bs.de oder unter 0531 – 896456