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T&T – Von Rotzgören, Regenbogen und Sex-Zeltlagern

Von Rotzgören, Regenbogen und Sex-Zeltlagern

Schon in den 20er Jahren bemerkte eine Falkin, dass Bildungsarbeit für „Mädchen doppelt notwendig“ sei. Kritik am Patrichat und der Kampf um Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen bleiben wesentliche Bestandteile der Falkenarbeit. Im Zuge der 68er Bewegung erhielt auch die sexuelle Freiheit einen größeren Stellenwert. Noch heute kämpfen Schwule, Lesben, Bisexuelle und Trans*gender auch im Verband dafür queere Themen auf die Tagesordnung zu setzen. Wie lassen sich also die verschiedenen feministischen Ansätze verknüpfen? Welche Folgen ergeben sich aus der Praxis? Und nicht zuletzt: Wie schaffen wir es den Feminismus nicht als „Frauengedöns“ abqualifizieren zu lassen?

Diesem Thema wollen wir uns am 17.01. um 19.00 Uhr im Rahmen eines Vortrages im Sub, Kuhstraße 28, stellen.

Mädchenspektakel 2013

Auch dieses Jahr wird es wieder ein Mädchenspektakel geben. Vom 3.10. – 6.10. findet dieses im FBZ in der Asse statt. Der Teilnehmerinnenbetrag für die 4 Tage beträgt 35€. Anmeldungen nehmen die Büros in Braunschweig unter Tel: 0531/509047 oder 0531/ 896456 oder per email: kv (@)falken-bs.de oder bezirk (@) falken-bs.de entgegen!


Wer Interesse hat das Mädchenspektakel auch inhaltlich mitzugestalten ist gerne auch dazu eingeladen. Das nächste Vorbereitungstreffen findet am 19 August um 18.00 Uhr im Sub statt!

„Wie wird man(n) zum Gitarrenheld? Geschlechterkonstruktionen und E-Gitarre“

Die E-Gitarre wird im Kontext der Rock- und Popmusikgeschichte als kulturelles Symbol des Protests und Widerstands gefeiert – häufig sogar als wichtigstes Instrument für die Entstehung der Rockmusik beschrieben. Damit verbunden spielen die „Gitarrenhelden“ eine wichtige Rolle in der Geschichte der E-Gitarre – der Pop- und Rockmusik. Bei diesen erkorenen „Gitarrenhelden“ handelt es sich fast ausschließlich um Männer. Dabei hat es von Anfang an einflussreiche E-Gitarristinnen wie z.B. Memphis Minnie, Rosetta Tharpe oder Mary Ford gegeben. Wenn Gitarristinnen in diesen Zusammenhängen Erwähnung finden, dann werden sie meist wie ein Sonderphänomen behandelt. Warum ist das so? Und was bedeutet diese Art der Geschichtsschreibung vor allem für (junge) Musiker_innen heute?

 Im Vortrag möchte ich zum einen die vergessenen Protagonistinnen zurück an die E-Gitarre bringen und anhand von Bild- und Videomaterial zeigen wie die „Männlichkeit der E-Gitarre“ in den Medien und auf den Bühnen hergestellt wird – und aber auch in anderen Kontexten wie z.B. der Riot Grrrls kritisiert und unterwandert wird. Gegenbewegungen zur kommerziellen Rockmusik – wie Punkrock/Hardcore – schreiben die „natürliche“ Verbindung von Rockmusik und Männlichkeit fort. Zum anderen soll ein Einblick in die kritische Männlichkeit(en)-Forschung gegeben werden um die Frage zu diskutieren, was es mit dem Männlichkeitswahn um die E-Gitarre auf sich hat und wie ein kritischen Umgang damit aussehen kann.

Referent_in: Sarah Schauberger, Paderborn

Sarah Schauberger ist Musikerin und Musikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf Geschlechterforschung. Darüber hinaus engagiert Sie sich als Teamerin beim „Ruby Tuesday e.V – Rock & Hip Hop Camp für Mädchen, Trans* & Inter*“ und in anderen feministischen Initiativen.

 

Donnerstag: 4 Juli, Nexus, Frankfurter Straße 253, Beginn: 19:30 Uhr

Refresh the F* word! – Feministische antisexistische Aktionstage

Vom 12.6. bis zum 14.6. finden an drei Tagen im Falkenzentrum Sub, Kuhstraße 28, Workshops statt, die sich mit dem Thema Feminismus und Geschlechterverhältnisse beschäftigen.

Beginnen werden wir am Mittwoch 12.6. mit einem Frauen*cafe! Anschließend ab 18.00 Uhr wird es einen Workshop zum Thema Alltagssexismus geben.

Am Donnerstag den 13.6. um 18.00 Uhr wollen wir uns in einem Workshop mit der Frage beschäftigen wie Geschlechterverhältnisse und seine Auswirkungen aktiv bekämpft werden. Die Diskussion soll dabei sowohl praktische Konzepte, wie das Einführen einer Frauenquote, als auch theoretische Konzepte umfassen.

Den Abschluss bildet dann ein Vortrag mit anschließender Diskussion: „Von feministischen Reitpeitschen und Blumenkränzen – von Pussy Riot bis Femen“. Dieser beginnt am 14.06. um 19.00 Uhr!

 

Alle Infos zu den Veranstaltungen könnt ihr auch dem Flyer (Vorder- und Rückseite) Flyer Aktionstage 1 Flyer Aktionstage 2 entnehmen!

Marxismus und Feminismus- eine Einführung

Marxismus und Feminismus- eine Einführung

am 18.04. Uhr, 19.30 Uhr im Nexus!

Der Vortrag soll einer Einführung in das Thema Marxismus- Feminismus dienen. Welche Fragen stellen marxistische- feministische Ansätze? Welche Thesen vertreten sie? Warum überhaupt eine Verbindung zwischen Marxismus und Feminismus? Und welche Probleme, aber auch welche Möglichkeiten für eine feministische Kritik an gesellschaftlichen und ökonomischen Verhältnissen ergeben sich daraus? Anhand eines kurzen Überblick über verschiedene Theorietraditionen sollen zentrale Fragen, Begriffe und Thesen erläutert und zur Diskussion gestellt werden um so einen kurzen Einblick in Thematik zu geben.