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2. Antifa Info Abend am Do 26.04: Kritik des Antiimperialismus

In unserem nächsten Antifa-Info Abend beschäftigen wir uns mit den Traditionslinien des linken Antiimperialismus.
Lange Zeit waren diese der Hauptbezugspunkt für die radikale Linke in Deutschland, ob omnipräsent wie in der Weimar Republik und der 68`er Studentenbewegung oder aber durch emanzipativere linke Strömungen aktuell leicht in die Defensive gedrängt. Um diesen Prozess erfolgeich fortführen zu können, wollen wir eine Kritik am Antiimperialismus formulieren und aufzeigen warum ein positiver Bezug auf (auch sog. sozialistische) Staaten und Völker nicht nur ein massives Problem ist, sondern auch mit einem emanzipativen Anspruch an linksradikaler Politik nicht zu vereinen ist. Im Konkreten wollen wir darstellen warum dieser positive Bezug anfällig für verkürzte und verschwörungstheoretische Denkweisen ist und Anknüpfungspunkte für querfrontlerische Nazis, stumpfe Antiamerikanismus und Antisemitismus bietet.

Los gehts am Do 26.04. ab 19 Uhr im Nexus BS (Frankfurter Str. 253)

Security Workshop

Am Sonntag den 15.4.2012  (ab 11Uhr) findet ein Security Workshop speziell für Frauen im Sub statt. In dem Workshop sollen die Teilnehmerinnen darauf vorbereitet werden Veranstaltungen selbst durchzuführen und gut und überlegt auf Übergriffe, Grenzüberschreitungen, Rassismen und weitere menschenverachtenden Handlungen zu reagieren. Dieses Ziel soll durch Selbstbehauptungsübungen, Rollenspiele und Kleingruppenarbeit erreicht werden. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist und es nur noch wenige Restplätze gibt solltet ihr euch schnell im Sub anmelden. Ihr erreicht uns per mail: kv(@)falken-bs.de oder unter 0531 – 896456

Rückblick auf den Vortrag von Maik Bischoff

Im Rahmen der Ausstellung „anders? -cool!“ fand eine von den Falken, den Jugendring Braunschweig und dem Refugium geplante Veranstaltung zum Thema: „Flüchtlinge in Deutschland“ statt. Nach dem Auftritt der „Los Pepinos“, einer multinationalen Gruppe die Weltmusik spielte, gewährte der Referent Maik Bischoff einen interessanten Einblick in den Alltag und die Lebensumstände von Flüchtlingen.

Totgesagte leben länger….?!- Einführung in die Denkbewegung und den Gestus der Kritischen Theorie

Totgesagte leben länger….?!- Einführung in die Denkbewegung und den Gestus der Kritischen Theorie
Part One

Ein Großteil der Linken hasst sie und der universitäre Apparat macht ihre Kritik zu gut konsumierbaren Portionen von Kulturwissenschaft und Soziologie: die Rede ist von der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule. Der Kreis von Intellektuellen um ihre prominentesten Vertretern Max Horkheimer und Theodor W. Adorno steht für eine Infragestellung der bürgerlichen Gesellschaft in Gänze und der Kritik orthodox marxistischer Welterklärung zugleich. Die Kritische Theorie lässt sich dabei nicht in einfache Lehrsätze oder Einführungsheftchen pressen, sondern sie entwickelt ihre Kritik an ihrem konkreten Gegenstand. Dass die Kritische Theorie dabei einzelne gesellschaftliche Bereiche wie Kultur, Musik als auch Philosophie mit einer generellen Kritik der Verhältnisse und ihrer Denkformen verbindet, ist für uns Anlass genug in einer Einleitungsreihe ihre Methodik und ihr Denken genauer zu beleuchten und ganz in der Tradition der Kritischen Theorie diese kritisch zu würdigen.

Als Auftakt möchten wir uns in der ersten Veranstaltung mit der Geschichte der Frankfurter Schule, den Implikationen ihrer Kritik und der spezifischen Methodik beschäftigen. Dies soll eine Grundlage sein, um uns aufbauend mit den Studien zur Sozialpsychologie am Beispiel des Antisemitismus und der Kulturindustrie sowie den Wirkungen der bürgerlichen Gesellschaft auf das Denken im Allgemeinen zu beschäftigen.

Im Nexus, Frankfurter Straße 253, ab 19.00 Uhr