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Gedenken an die Pogromnacht

Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist!

Zum Gedenken der Pogromnacht vom 9. November 1938 haben junge Genoss*innen von Peer-Leader International und der sozialistischen Jugend – Die Falken Braunschweig am letzten Freitag mehr als 40 Stolpersteine in der Braunschweiger Innenstadt gereinigt und an jedem einzelnen Stein auch eine Rose abgelegt. 15 junge Menschen im Alter von 16 – 25 Jahren waren am späten Nachmittag unterwegs, kamen auch ins Gespräch mit Passant*innen und bekamen ausschließlich positive Rückmeldungen.

„Wir begreifen Erinnerungsarbeit als Verantwortung unserer Generation“, sagt eine der Aktivistinnen.

Kontinuierlich arbeiten die Gruppen zu diesem Thema, haben in 2017/18 die Familiengeschichte einer jüdischen Familie recherchiert, Gedenkstättenfahrten nach Bergen-Belsen und in das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz organisiert. Vor Ort in Braunschweig besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Schillstr.. Gemeinsam wird im Moment die nächste Projektidee vorbereitet.

Besonders bedanken möchten wir uns bei den Braunschweiger Blumenläden Blumen Mock, rosenbote.de und florentine für die Spende von 40 Rosen.

Siebdruckseminar im B58

Siebdruckseminar im B58

Vom 30.11 – 02.12.2018 gibt es im B-58 wieder einmal ein spitzenmäßiges Siebdruckseminar. Hier habt ihr die Möglichkeit eure eigenen Shirts, Taschen, Aufnäher (oder was auch immer ihr wollt) selbst zu bedrucken. Alles was ihr mitbringen müsst ist ein Motiv (als einfarbige Schwarz – Weiss Vorlage auf einem USB Stick), Textilien zum Bedrucken, Spass und Freude.

BITTE KOMMT PÜNKTLICH!!

Beginn täglich 15.30 Uhr Ende etwa 22.00 Uhr

Euch kostet der Spass eine Unterschriften ansonsten ist es free.

WinterdinX 2018

Jedes Jahr fahren die älteren Falken (ab 16 Jahren) über Silvester gemeinsam zum WinterdinX!

Wann? 27.12.2018 bis zum 01.01.2019
Wo? Barsinghausen
Kosten wird es 70€/ Falken 60€.

Dort beschäftigen wir uns in verschiedenen Workshops mit diversen politischen und sozialen Themen, zum Beispiel zu Gender, Kapitalismuskritik und Pädagogik. Außerdem gibt’s natürlich jede Menge praktische Workshops, Lesungen, Vorträge, Zeit für Experimente- und einiges zu feiern.

Das Beste daran: alles findet genau so statt, wie ihr es wollt, denn das Winterdinx lebt von eurer Teilhabe und Selbstorganisation. Jede*r kann eigene Inhalte anbieten, Veranstaltungen oder Partys organisieren!

Außerdem legen wir Wert darauf, dass jede*r sich in unserem Kreis wohlfühlt. Deswegen wollen wir einen diskriminierungsfreien Raum schaffen, so dass sich alle frei ausleben können.

Kritik der Konsumkritik

Tritt heutzutage der seltene Fall ein, dass tatsächlich einmal öffentlich über Kapitalismus gesprochen wird, dann ist der Begriff des „Konsums“ meistens nicht weit. Tatsächlich ist für viele Menschen die heutige Gesellschaft kein Kapitalismus, sondern eine „Konsumgesellschaft“. Aber stimmt das überhaupt?

Wir wollen uns in unserer Veranstaltung ein wenig genauer mit der Frage beschäftigen, welche Rolle der Konsum eigentlich in unserer Gesellschaft spielt. Dabei werden wir über bestimmte Formen des Reichtums ebenso sprechen wie über die Tatsache, dass die Welt immer mehr zusammen wächst und trotzdem alle immer einsamer werden. Denn darin liegt unserer Meinung nach der Schlüssel, warum so viel über Konsum(ismus) und so wenig über Kapital(ismus) geredet wird. Schließlich wollen wir daran anknüpfend fragen, wohin uns all jene Praktiken bringen können, die am Konsum ansetzen, um diese Gesellschaft zu verändern. Hilft uns ein „bewusster Konsum“ weiter? Müssen wir vielleicht sogar lernen, zu verzichten? Ist der Einkaufszettel tatsächlich ein Wahlschein? Wir wollen euch vorstellen, was wir zu diesen Fragen denken und mit euch diskutieren, was ihr dazu denkt.

Die Veranstaltung beginnt am 08.11.2018 um 19.00 Uhr im Sub, Bohlweg 55.

»Möglichst freiwillig«

»Möglichst freiwillig«

Veranstaltung mit der Journalistin Allegra Schneider

Mit ihrem Team recherchiert Allegra seit mehreren Jahren zur Ausgrenzung von Roma Familien in ganz Europa. Mit ihrer Expertise wird sie uns als Diskussionspartnerin zur Verfügung stehen. Um in die Thematik einzuführen bringt sie ihren neusten Dokumentarfilm „Möglichst freiwillig“ mit, in welchem sie die Ausgrenzung von Roma einer Familie, die die Bundesrepublik freiwillig verlassen musste, porträtiert. Es geht um Erfahrungen des „Gehen müssens“, der erzwungenen Migration aber auch um den Widerstand einer Lehrerein und ihrer Klasse, die das nicht hinnehmen wollen.

Donnerstag 29.11. 18:30 Uhr Falkenzentrum Sub