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FÖJ bei den Falken

Was kommt nach der Schule – Noch keine Antwort?

Dann haben wir vielleicht was für dich. Wir bieten euch ein Jahr der Orientierung und Bildung, in dem ihr sowohl eure beruflichen als auch persönlichne Kompetenzen weiter entwickelt werden können.

Wer nicht sofort durchblickt in dem weiten Feld der beruflichen Chancen und Risiken, dem bietet das FÖJ bei den Falken eine Möglichkeit, sich dem Druck der Entscheidungszwänge eine Zeit lang zu entziehen oder Wartezeiten zu überbrücken.

Was erwartet dich bei uns als FÖJler/ FÖJlerin?
Einerseits hast du bei uns die Möglichkeit,

  • dir selbst ein Projekt zu überlegen und umzusetzen.

Andererseits erhältst du Einblick in folgende Bereiche:

  • politische Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen,
  • Veranstaltungs- und Projektorganisation,
  • Öffentlichkeitsarbeit,
  • Büroorganisation & Verwaltung,
  • Finanzen und Buchhaltung,
  • verbandliche Aktivitäten & Zusammenarbeit mit den ehrenamtlich Aktiven,
  • Einblicke in die selbstverwaltete und selbst-organisierte Jugendverbandsarbeit.

Schwerpunkte deiner Arbeit können wir je nach Interesse auch absprechen.

Der Beginn des FÖJ wäre ab September 2018 – Bewerben könnt ihr euch aber bereits jetzt. Ihr solltet zwischen 18-26 Jahre alt sein und Lust haben 12 Monate mit uns in Braunschweig zu arbeiten. Eure Bewerbungen könnt ihr an: bezirk@falken-bs.de schicken. Wir freuen uns auf euch!

Vorträge in den Sommerferien

Auch in den Sommerferien gibt es drei spannennde Vorträge bei uns im Sub.
Am 4. und 5.7 ist Jörg Bergstedt bei uns zu Gast und hält jeweils um 19:00 Uhr einen Vortrag:
Montag: Macht macht Umwelt kaputt
Dienstag: Den Kopf Entlasten – Kritik an vereinfachten Welterklärungen

Am 15.7 direkt vor unserem Zeltlager gibt es einen Vortrag zusammen mit UB01 passend zur EM:
Schwule Fotzen?! Sexismus, Homophobie und Selbstermächtigung im Fußball

Macht macht Umwelt kaputt – über den Zusammenhang von Herrschaft und Umweltzerstörung

Der Vortrag beginnt am 04.02. um 19.00 Uhr im Sub, Kuhstraße 28!

Macht macht Umwelt kaputt – über den Zusammenhang von Herrschaft und Umweltzerstörung
Herrschaft bedeutet die Möglichkeit, Abläufe und Verhältnisse so
regeln zu können, dass andere die negativen Folgen erleiden müssen.
Umweltzerstörung basiert regelmäßig auf diesem Prinzip: Industrie
und ihre Staaten graben in armen Regionen nach Energiequellen und
Rohstoffen, transportieren schiffeweise Nahrungsmittel oder Holz zu
sich und kippen den Müll wieder in die Peripherien zurück. Städte
nutzen das Umland für Bauflächen, Straßentrassen und Müllhalden. Die
Natur zählt nichts, weil die Menschen in ihr still sind oder still
gehalten werden. Wer Umwelt dauerhaft schützen will, muss daher die
Machtfrage stellen. Doch was geschieht tatsächlich? Selbst
Umweltverbände setzen auf Staat, Umweltpolizei, Gesetze und Firmen,
um die Welt grün zu halten. Diese Schüsse gehen nach hinten los –
schon seit Jahrzehnten. Nötig ist eine Umweltschutzstrategie, die
die Menschen ermächtigt, ihr Leben wieder selbst zu organisieren –
ohne Hierarchien und Privilegien. Nur ein Umweltschutz von unten ist
grundlegend und dauerhaft wirksam.
Referent: Jörg Bergstedt, Autor von „Reich oder rechts?“ und
„Monsanto auf Deutsch“