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Refresh the F* word! – Feministische antisexistische Aktionstage

Vom 12.6. bis zum 14.6. finden an drei Tagen im Falkenzentrum Sub, Kuhstraße 28, Workshops statt, die sich mit dem Thema Feminismus und Geschlechterverhältnisse beschäftigen.

Beginnen werden wir am Mittwoch 12.6. mit einem Frauen*cafe! Anschließend ab 18.00 Uhr wird es einen Workshop zum Thema Alltagssexismus geben.

Am Donnerstag den 13.6. um 18.00 Uhr wollen wir uns in einem Workshop mit der Frage beschäftigen wie Geschlechterverhältnisse und seine Auswirkungen aktiv bekämpft werden. Die Diskussion soll dabei sowohl praktische Konzepte, wie das Einführen einer Frauenquote, als auch theoretische Konzepte umfassen.

Den Abschluss bildet dann ein Vortrag mit anschließender Diskussion: „Von feministischen Reitpeitschen und Blumenkränzen – von Pussy Riot bis Femen“. Dieser beginnt am 14.06. um 19.00 Uhr!

 

Alle Infos zu den Veranstaltungen könnt ihr auch dem Flyer (Vorder- und Rückseite) Flyer Aktionstage 1 Flyer Aktionstage 2 entnehmen!

Marxismus und Feminismus- eine Einführung

Marxismus und Feminismus- eine Einführung

am 18.04. Uhr, 19.30 Uhr im Nexus!

Der Vortrag soll einer Einführung in das Thema Marxismus- Feminismus dienen. Welche Fragen stellen marxistische- feministische Ansätze? Welche Thesen vertreten sie? Warum überhaupt eine Verbindung zwischen Marxismus und Feminismus? Und welche Probleme, aber auch welche Möglichkeiten für eine feministische Kritik an gesellschaftlichen und ökonomischen Verhältnissen ergeben sich daraus? Anhand eines kurzen Überblick über verschiedene Theorietraditionen sollen zentrale Fragen, Begriffe und Thesen erläutert und zur Diskussion gestellt werden um so einen kurzen Einblick in Thematik zu geben.

Workshop: Männlichkeit in autonomer Politik – Kritik und Handlungsstrategien

*Männlichkeit in autonomer Politik – Kritik und Handlungsstrategien*

im Nexus, Frankfurter Straße 253, 29.03.2013 

Die Unzufriedenheit damit, dass autonome Politik all zu oft hauptsächlich junge Männer anspricht, führte zur Entstehung dieser Veranstaltung. Woher das kommt, was Männlichkeit überhaupt ist und wie eine antisexistische Praxis in unseren Strukturen aussehen kann, sind Fragen, die wir uns ihm Rahmen dieses ganztägigen Workshops stellen werden. Da es keinen allgemeinen „Anti-Macker-Plan“ gibt, muss die Strategie zum Umgang damit in den lokalen Zusammenhängen politisch diskutiert, in den persönlichen Beziehungen sowie durch Selbstreflexion von den Aktivist_innen aktiv erarbeitet werden.

Um einen Anfang zu machen, sind Menschen aller Geschlechter herzlich eingeladen. Das Nexus ist größtenteils barrierefrei. *Uhrzeit: 13:00-19:00 Uhr*

Warum sich gesellschaftliche Verhältnisse nicht dekonstruieren lassen…

Warum sich gesellschaftliche Verhältnisse nicht dekonstruieren lassen, oder: Warum Feminismus und Marx zusammengehören.

Tove Soiland

Seit Beginn der 1990er Jahre existiert die Vorstellung, dass der Veruneindeutigung und Pluralisierung geschlechtlicher Identitäten ein subversives Potential innewohnt. Lassen sich jedoch Geschlechterverhältnisse wie auch Kapitalismus einfach dekonstruieren? Produktionsverhältnisse und die dazugehörige Hervorbringung der Individuen lassen sich als normative Festschreibungen, wie es z. B. die queer theory versucht,  nicht begreifen. Deshalb ist der Frage nachzugehen, welche Auswirkungen dies auf feministische Politik hat – und ob dies nicht genau zurück zu der Frage führen sollte, ob die Kritik der politischen Ökonomie nicht wieder Gegenstand feministischer Theorie und Praxis sein muss.

 

Montag 18 März um 19.00TU Braunschweig Altgebäude Raum SN 19.3

Die Wert-Abspaltungskritik – ein neuer Versuch marxo-feministischer Theoriebildung

Roswitha Scholz
Die Wert-Abspaltungskritik – ein neuer Versuch marxo-feministischer Theoriebildung

Seit geraumer Zeit lässt sich eine Marx-Renaissance beobachten. Nach dem „cultural turn“ der letzten Jahrzehnte treten nun wieder „materielle“ Aspekte in den Vordergrund. Und so fordert Nancy Fraser auch im feministischen Kontext „Frauen denkt ökonomisch“. Ansonsten sind jedoch marxo-feministische Konzepte rar, die jenseits traditioneller Marxismen nach dem Zusammenbruch des Ostblocksozialismus und den neuerlichen Krisenentwicklungen im Kapitalismus Neuland betreten.
In dem Referat wird thesenhaft die Wert-Abspaltungstheorie als „Big Theorie“ vorgestellt, die einer neuen Qualität des warenproduzierenden Patriarchats Rechnung tragen und dabei gleichzeitig auch die kulturell-symbolische Ebene berücksichtigen will.

Am Donnerstag 07. März um 19.00Uhr in der TU Braunschweig Altgebäude Raum SN 19.3