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„Organisierungsansätze und Kampagnenstrategien der Neuen Rechten“

„Organisierungsansätze und Kampagnenstrategien der Neuen Rechten“

Mit dem Aufstieg der AfD und der PEgIdA-Bewegung ging ebenfalls eine größere Sichtbarkeit einer extrem rechten Strömung einher, die in den Jahren zuvor kaum mehr politische Erfolge erzielen konnte: Die Neue Rechte. Neben der Unterstützung nahestehender Akteure, wie etwa den völkischen AfD-Gruppierungen „Der Flügel“ und „Patriotische Plattform“, versuchen sich Teile der Neuen Rechten seit dem Auftreten der weithin als „Flüchtlingskrise“ titulierten Migrationsbewegungen an eigenen Kampagnen- und Organisierungsversuchen. Im Vortrag soll dabei die sog.
„Ein Prozent“-Kampagne im Vordergrund stehen, die etwa von Götz
Kubitschek, Jürgen Elsässer und Protagonisten der Identitären Bewegung ins Leben gerufen wurde.

Anna-Lena Heckel und Eric Angermann, beide aktiv in der
Basisdemokratischen Linken (BL) Göttingen, haben für die neue
Falken-Theoriezeitschrift „thug magazine“ den Beitrag „Kampagne für Menschenhass“ verfasst, der ebenfalls die „Ein Prozent“-Kampagne thematisiert.“

Der Vortrag findet am 4.07. um 19.00 Uhr in den Räumen der Falken statt.

Hat hier grade jemand Spaltung gesagt?

Hat hier grade jemand Spaltung gesagt? Eine Reise durch die Theoriegeschichte der Linken mit Julian Bierwirth (Falken Göttingen)

Das Linke die Gesellschaft verändern wollen, gilt als Gemeinplatz. Auch, dass sie eine bessere, eine freiere, eine gleichere Gesellschaft wollen, wird oft unterstellt. Und doch scheinen sich Linke bei all dieser Gemeinsamkeit nicht einig darüber, was und wohin sie eigentlich wollen. Wir wollen daher an diesem Abend gemeinsam auf die Geschichte der linken, emanzipatorischen Bewegungen schauen um herauszufinden, wo die Ursachen für die vielen linken Szenestreitigkeiten liegen. Eine zentrale Bedeutung wird dabei dem traditionellen Marxismus zukommen, der als eine Art Urbild emanzipatorischer Gesellschaftstheorie noch heute als Bezugs- und Abgrenzungspunkt linker Theorien und Bewegungen eine zentrale Rolle spielt. Von hier aus wollen wir ein Verständnis unterschiedlicher linker Strömungen entwickeln.

Der Vortrag beginnt am 10.3. um 19.00 Uhr im Sub.

Antifaschistischer Widerstand in Braunschweig

Antifaschistischer Widerstand in Braunschweig

22.2.2017 Falkenzentrum Sub, Bohlweg 55, 19.00 Uhr

Der Freistaat Braunschweig spielte für die Nationalsozialisten eine herausragende Rolle. Hier kam es zur ersten langfristigen bürgerlich-nationalsozialistischen Regierung, zur Einbürgerung Hitlers, zum größten SA-Aufmarsch der Weimarer Republik und zum demonstrativen Schulterschluss konservativer und nationalsozialistischer Gruppierungen in Bad Harzburg.

Gleichzeitig erzielten linke Parteien in Braunschweig seit 1918 überproportional hohe Ergebnisse und insbesondere die Stadt Braunschweig verfügte über ein starkes linksproletarisches Milieu. das anders als im Reich weniger durch den „Bruderkampf“ von SPD und KPD gekennzeichnet war, sondern von frühzeitiger Zusammenarbeit gegenüber rechten Verbänden.

Der Vortrag setzt sich mit dem antifaschistischen Widerstand in Braunschweig von der Revolution 1918 bis in die ersten Jahre des „Dritten Reichs“ auseinander. Parteigebundene wie auch autonome Widerstandsformen, friedliches und militantes Vorgehen und insbesondere das Vorgehen der Arbeiter anlässlich der konkreten Bedrohung durch den SA-Aufmarsch 1931 werden näher betrachtet.

Rofa Fahrt (12-16 Jahre): Besuch der Gedenkstätte Moringen

Wir feiern im Jahr 2015 zum siebzigsten Mal die Befreiung vom Faschismus. Doch trotzdem ist der Kampf gegen den Nationalsozialismus immer noch aktuell – wie nicht zuletzt die brennenden Asylbewerberheime oder die unsäglichen Pegida Demonstrationen zeigen –  der Rassismus ist immer noch in der Mitte der Gesellschaft verankert. Daher wollen wir mit euch am 26.9. gemeinsam in die Gedenkstätte Moringen fahren und uns über das Lager und den Alltag im Lager informieren.

Die Fahrt inkl. Führung ist kostenlos. Anmelden könnt ihr euch direkt im Büro oder nutzt unser Anmeldeformular!

Antifaschistischer Widerstand in Braunschweig

Der Freistaat Braunschweig spielte für die Nationalsozialisten eine herausragende Rolle. Hier kam es zur ersten langfristigen bürgerlich-nationalsozialistischen Regierung, zur Einbürgerung Hitlers, zum größten SA-Aufmarsch der Weimarer Republik und zum demonstrativen Schulterschluss konservativer und nationalsozialistischer Gruppierungen in Bad Harzburg.

Gleichzeitig erzielten linke Parteien in Braunschweig seit 1918 überproportional hohe Ergebnisse und insbesondere die Stadt Braunschweig verfügte über ein starkes linksproletarisches Milieu. das anders als im Reich weniger durch den „Bruderkampf“ von SPD und KPD gekennzeichnet war, sondern von frühzeitiger Zusammenarbeit gegenüber rechten Verbänden.

Der Vortrag setzt sich mit dem antifaschistischen Widerstand in Braunschweig von der Revolution 1918 bis in die ersten Jahre des „Dritten Reichs“ auseinander. Parteigebundene wie auch autonome Widerstandsformen, friedliches und militantes Vorgehen und insbesondere das Vorgehen der Arbeiter anlässlich der konkreten Bedrohung durch den SA-Aufmarsch 1931 werden näher betrachtet.

 

Der Vortrag findet am 29.5. um 19.00 Uhr im Sub statt!